
Mit einem nassen Rucksack im Gepaeck stiegen wir schon um 8:15 Uhr in den Bus nach Kilkenney. Die Stadt war eigentlich ausgebucht und online waren keine Betten mehr zu bekommen. Wir ließen es aber darauf ankommen und versuchten trotzdem unser Glueck. Wir sollten nicht enttaeuscht werden, auch wenn wir in getrennten Zimmern schlafen mussten.
Danach besuchten wir das Castle von Kilkenney und stellten spaeter fest, dass sich unser Hostel quasi auf dem Gelaende der Kilkenney- bzw (in Irland) Smithwicks-Brauerei befindet. Die Kathedrale in Kilkenney besitz, wie viele Kathedralen bzw Kirchen in Irland, keinen besonders hohen Kirchturm. Auf dem selben Gelaende direkt an die Kathedrale grenzend befindet sich allerdings ein 30 m hoher schornsteinfoermiger Aussichtsturm, dessen tieferer Sinn uns allerdings verwehrt geblieben ist. Die Aussicht auf die Stadt war eher mittelmaessig...

Als wir am naechsten Tag in Dublin ankamen vielen uns viele Passanten in Sporttrikots auf. Unser Rezeptionist bestaetigte uns, dass an dem Tag mehrere Spiele im Stadion stattfinden sollten. Auch die vermeintlichen Favoriten verkuendete er uns vorher. Er vergass allerdings zu erwaehnen, um welche Sportart es sich handelt.

So machten wir uns auf den Weg richtung Stadion, ohne zu wissen, welches Spiel wir sehen werden - Fussball, Rugby, Hurling oder Quidditch?!

Im Stadion stellte sich heraus, dass es sich um Gaelic Football handelt, eine Mischung aus Rugby, und Fussball. Die Spiele waren sehr dynamisch und interessant, auch unsere Huete kamen hier sehr gut an.
Nach einer weiteren Nacht Tanz und Schranz genossen wir unseren ersten Irish Coffee, um auch diese Touri-Attraktion abhaken zu koennen. Mit diesem Ziel besichtigten wir auch die oertliche Whiskey-Distille. Dominik legte dort sein Diplom als Whiskey-Tester ab.
Am Abend trafen wir uns mit unseren alten kandischen Angel-Bekanntschaften wieder, mit denen wir am Abend die Dubliner Live-Musik-Pubs unsicher machten und am naechsten Tag das Wachsfigurenkabinett besuchten.

Unsern letzten gemeinsamen Abend genossen wir bei erneut hervorragender Live-Musik und reichlich Guinness und Bulmers.
Zum Abschied wurde uns noch ein echt kanadisches Fruehstueck serviert, ehe wir uns verabschiedeten und in den Bus zum Flughafen stiegen.

