Montag, 10. Oktober 2011

Auf Tuchfuehlung mit den Einheimischen


Playing the irish whistle
Nachdem wir trotz einiger Schwierigkeiten mit dem Winter-Busfahrplan endlich in Sligo ankamen gab uns der Besitzer des Hostels zu verstehen, dass wir doch lieber nach Galway fahren sollten. Er hat uns so lange belabert, dass wir schlussendlich eben dort auch gelandet sind, auch wenn wir letztes Jahr schon dort waren. Aber von vorne...

Der dritte Zwilling
Angekommen in Sligo, nach einer Odyssee aus Taxi- und Busfahrten, checkten wir in das Railway Hostel ein. Es war schon spaet, als haben wir uns gleich auf in die Pubs und Clubs des kleinen irischen Staedtchens gemacht. Da es eigentlich fast ununterbrochen geregnet hat, haben wir uns nur das Kloster angesehen und unsere Zeit ansonsten tagsueber mit Scrabble und Guinness verbracht.
Am Abend sassen wir mit einheimischen im Pub gegenueber des Hostels und lauschten den Klaengen einer zehnkoepfigen Rentnerband, die uns mit traditioneller irischer Musik erfreute. Danach zogen wir weiter in das Nachtleben von Sligo, welches auch an einem Sonntag nicht ruht.
Wir haben es genossen mit den einheimischen zu feiern und zu...


Auf Tuchfuehlung - Boxershorts fits the irish shirt-style


Samstag, 8. Oktober 2011

The Sheep Hunter

Nach dem Besuch des Giant's Causeway machten wir uns auf den Weg nach Enniskillen, um dort eine Nach zu verbringen und die oertlichen Pubs zu besuchen. Am anderen Tag ging es dann aber schon direkt weiter nach Dunegal, wo wir zunaechst die lokale Touristen Information aufsuchten, um uns ueber die Sehenswuerdigkeiten vor Ort zu informieren. Wir entscheiden uns dafuer die hoechsten Klippen Europas zu besuchen und mussten dafuer noch weiter mit dem Bus bis zu einem abgelegenen Hostel. Nachdem wir an der Haltestelle ankamen, standen wir ploetzlich mitten im Nirgendwo und warteten auf den Besitzer des Hostels, welcher uns abholen wollte. Er traf allerdings nach kurzer Zeit nicht ein und da es bereits dunkel wurde, machten wir uns zu Fuss auf den Weg. Nach gefuehlten 5 km kamen wir dann endlich an unserem Hostel an. Obwohl es schon etwas in die Jahre gekommen war, hat es uns gleich mit seinem Charme ueberzeugt. Es war schon dunkel, aber wir wurden mit Kaffee empfangen und konnten uns am Kamin waermen. Auch sanitraeren Anlagen konnten ueberzeugen.

Heute morgen wollten wir dann zu den Klippen. Der Blich aus dem Fenster, als um 7:30 Uhr der Wecker klingelte, war nicht gerade berauschend, eher irisch. Trotzdem machten wir uns auf den Weg, in der Hoffnung trocken an den Klippen anzukommen. Auf dem Weg dorthin passierten seltsame Dinge. Nachdem wir letztes Jahr eine Kuh sahen, welche mit ihrem Schwanz am Zaun fest hing, trafen wir diesmal auf ein Schaf, was offensichtlich mit seinem Kopf in einem Zaun steckte. Auch auf dem Rueckweg hing es immer noch dort fest.
Ausserdem wurden wir ploetzlich von einer Herde Schafe verfolgt.


Um so naeher wir den Klippen kamen wurde es immer nebliger und die Aussicht vom Meer haben wir nur das rauschen gehoert. Aber wir hatten trotzdem Spass...


Auf dem Rueckweg wurden wir von starkem Regen "ueberrascht" und nach etwa einer Stunde im Regen nah und eine irische Frau erbarmen und nahm uns ein Stueck mit. Als wir nicht aussteigen wollten, fuhr sie uns bis zum Hostel.



Wieder dort angekommen versuchen wir den Ort zu verlassen, was sich aber alles andere als einfach gestaltete. Hoffentlich kommen wir heute noch bis Sligo... to be continued.

 
"The Sheep Hunter"

Freitag, 7. Oktober 2011

"Trouble" in Belfast

...und schon sind die ersten Tage vergangen. Die Anreise verlief reibungslos So kamen wir sogar frueher als gedacht in unserem Hostel in  Dublin an. Wir konnten uns auch schnell wieder zurechtfinden, auch wenn uns der Linksverkehr im ersten Moment ueberraschte. In unserem Hostel hielt es uns aber nicht lange... wir konnten es kaum erwartet, wieder in unserer Stammkneipe das erste frische Guinness zu trinken. Wie so oft wurden wir wieder von irscher Live-Musik durch unseren mittlerweile schon bekannten Gitarristen begruesst.
Guinness in einem der aeltesten Pubs Belfasts
Unser Plan sah vor, dass wir nicht lange in Dublin bleiben, da wir schon bei unserem letzten Aufenthalt ausgiebig mit der Geschichte (und den Pubs) dieser Stadt beschaeftigt hatten. Nach einer sehr kurzen Nacht ging es dann gleich am naechsten morgen schon weiter nach Belfast. Zum ersten Mal kamen wir also auch nach Nordirland. In der Naehe des Hostels befand sich ein Museum, wo wir uns unter anderem ueber die Ereignisreiche Geschichte Belfasts informierten. Abends lud uns der Besitzer des Hostels dann zu dem ein oder anderen Glas Whiskey ein. Danach zogen wir noch weiter in die Pubs.

"Grey Taxi Tour"
 
Die sogenannte Black Taxi Tour brachte uns am naechsten Tag nach West-Belfast, wo noch heute eine riesige Mauer die Katholiken von den Protestanten trennt und wir erfuhren in einem grauen Taxi, viel ueber die immernoch aktuellen Konflikte in Belfast die auf die "Troubles", welche 1969 begannen, zurueck gehen. Noch immer werden die Tore zum diesem Teil der Stadt von 18 Uhr bis 6 Uhr geschlossen. Unser Taxifahrer hatte selbst viel miterlebt und erklaerte uns an vielen wichtigen Orten die tragische Geschichte Belfasts hautnah.
Danach besichtigten wir das oertliche Schloss, welches uns mit Regen begrusste und abends gab es wieder Whiskey vom Besitzer des Hostels.

Giant's Causeway
Ja, es war ein bisschen windig...

Heute haben wir uns auf den Weg zum Giant's Causeway gemacht. Die Tour dauerte den ganzen Tag und fuehrte uns an viele weitere Ort, wie zum Beispiel die Old Bushmills Distillery und Ruinen alter Burgen und Schloesser. Der Giant's Causeway ist eine sehr beruehmte Sehenswuerdigkeit Es hadelt sich dabei um sehr ansehnliche Felsformationen an der Kueste Nordirlands. Das Wetter war sehr stuermisch und am Ende wurden wir sogar mit Hagel beschossen. Alles in allem aber ein gelungener Tag.

Domi klettert todesmutig auf den Schuh des "Giants"


Donnerstag, 22. September 2011

Irland... schon wieder!

Die Faszination der grünen Insel hat uns seit der letzten Reise nicht mehr losgelassen. Wir, also Dominik und ich (André) haben eine unvergessliche Zeit auf dieser tollen Insel erlebt. Vieles konnten wir in den 3 Wochen, die wir zu Verfügung hatten nicht besichtigen, da uns die Zeit dafür nicht zur Verfügung stand. Schon als wir in den Flieger Richtung Frankfurt gestiegen sind hatten wir wieder Sehnsucht nach Irland. Wir wollten zurück... Wir mussten zurück. Egal wie!

"Wir hätten die Insel nie verlassen dürfen!"

Dieses Zitat aus der Fernsehserie 'Lost' hat uns seit mehr als einem Jahr begleitet und bereits vor fünf Monaten haben wir unseren Flug gebucht. Am 3. Oktober, in 11 Tage geht es also wieder los. Irland wir kommen! Wir kommen, um den Norden zu bereisen, vielleicht die Midlands, oder was uns sonst noch in den Sinn kommen mag. Wer weiß, wo uns der Wind, oder besser der 'Bus Éireann' in den 10 Tagen so hin treibt... Einen Plan gibt es nicht.

Auch diesmal wieder dabei, Marissa, eine der damaligen Franko-Kanadischen Bekanntschaften... Ja, nur eine. Besser ist das wohl ;)

Beim letzten Mal waren die Cliffs Of Moher sicher eines der Highlights unserer Tour.



Donnerstag, 5. August 2010

Die letzten Tage (nicht nur in Dublin): Gefangen in den Touri-Attraktionen

Mit einem nassen Rucksack im Gepaeck stiegen wir schon um 8:15 Uhr in den Bus nach Kilkenney. Die Stadt war eigentlich ausgebucht und online waren keine Betten mehr zu bekommen. Wir ließen es aber darauf ankommen und versuchten trotzdem unser Glueck. Wir sollten nicht enttaeuscht werden, auch wenn wir in getrennten Zimmern schlafen mussten.
Danach besuchten wir das Castle von Kilkenney und stellten spaeter fest, dass sich unser Hostel quasi auf dem Gelaende der Kilkenney- bzw (in Irland) Smithwicks-Brauerei befindet. Die Kathedrale in Kilkenney besitz, wie viele Kathedralen bzw Kirchen in Irland, keinen besonders hohen Kirchturm. Auf dem selben Gelaende direkt an die Kathedrale grenzend befindet sich allerdings ein 30 m hoher schornsteinfoermiger Aussichtsturm, dessen tieferer Sinn uns allerdings verwehrt geblieben ist. Die Aussicht auf die Stadt war eher mittelmaessig...
Als wir am naechsten Tag in Dublin ankamen vielen uns viele Passanten in Sporttrikots auf. Unser Rezeptionist bestaetigte uns, dass an dem Tag mehrere Spiele im Stadion stattfinden sollten. Auch die vermeintlichen Favoriten verkuendete er uns vorher. Er vergass allerdings zu erwaehnen, um welche Sportart es sich handelt. So machten wir uns auf den Weg richtung Stadion, ohne zu wissen, welches Spiel wir sehen werden - Fussball, Rugby, Hurling oder Quidditch?!








Im Stadion stellte sich heraus, dass es sich um Gaelic Football handelt, eine Mischung aus Rugby, und Fussball. Die Spiele waren sehr dynamisch und interessant, auch unsere Huete kamen hier sehr gut an.
Nach einer weiteren Nacht Tanz und Schranz genossen wir unseren ersten Irish Coffee, um auch diese Touri-Attraktion abhaken zu koennen. Mit diesem Ziel besichtigten wir auch die oertliche Whiskey-Distille. Dominik legte dort sein Diplom als Whiskey-Tester ab.

Am Abend trafen wir uns mit unseren alten kandischen Angel-Bekanntschaften wieder, mit denen wir am Abend die Dubliner Live-Musik-Pubs unsicher machten und am naechsten Tag das Wachsfigurenkabinett besuchten.

Unsern letzten gemeinsamen Abend genossen wir bei erneut hervorragender Live-Musik und reichlich Guinness und Bulmers.
Zum Abschied wurde uns noch ein echt kanadisches Fruehstueck serviert, ehe wir uns verabschiedeten und in den Bus zum Flughafen stiegen.


Freitag, 30. Juli 2010

Die Zigeuner von Tramore

Von Dingle ging es mit frisch gewaschenen Klamotten nach Cork. Da Cork ausser dem imposanten Flair der Innestadt nicht wirklich viel zu bieten hat, besichtigten wir im Rahmen eines Tagesausflugs das Blarney Castle, zusammen mit unseren kanadsichen Bekanntenschaften.
Das Blarney Castle ist fuer einen Stein in einer Mauer beruehmt, den jeder Besucher kuessen sollte, um Redegewandheit zu erlangen (oder um Herpes zu bekommen... :) ). André reihte sich in die Reihe beruehmter Persoenlichkeiten ein, die bereits den Stein gekuesst haben.

Am Abend gesellten sich noch mehr Kandier zu uns und wir gingen gemeinsam in eine Karaoke-Bar, um endlich zum ersten Mal in Irland karaoke zu singen, wie wir es uns schon seit Beginn der Reise vorgenommen hatten. Es existiert zum Glueck weder Bild-, noch Audio-Material... ;)



Am Folgenden Tag ueberlegten wir uns kurzfristig, einen kleinen Ort mit grossem Strand aufzusuchen. Wir wurden in Tramore fuendig und sogar das Wetter spielte mit. Endlich bot sich uns auch die Moeglichkeit, unser mitgebrachtes Zelt aufzubauen und dieser Aufbau wurde gebuehrend gefeiert. Anschliessend ging es in die eisigen Fluten, um auch die Badehosen nicht umsonst mitgeschleppt zu haben. Der oertlichen Kirmes wurde ebenso ein Besuch abgestattet, wie auch den zahlreichen Spielhoellen, was sich jedoch nich positiv auf unsere Reisekasse auswirkte. Deshalb fiel das Abendessen etwas spaerlicher aus (Bohnen in Tomatensosse aus der Dose). Auch beim Fruehstueck das gleiche Bild, was benachbarte Camper dazu veranlasste uns zumindest eine Tasse Tee und Toast anzubieten.

Heute morgen absolvierten wir bei bescheidenem Wetter einen Strandspaziergang, der uns ueber Duenen, Felsen und viel Sand fuehrte. Den Abend verbrachten wir im Zirkus, bei dressierten Hunden, lebensmueden Motorradfahrern und mittelmaessig lustigen Clowns...

Unsere Muetzen sorgen in ganz Irland fuer Begeisterung!

Montag, 26. Juli 2010

Fischers Fritze fischt frische Fische...

Den ersten Abend in Dingle verbrachten wir bei Live-Musik im einem der zahlreichen Pubs. Wir knuepften Kontakt zu einem einheimischen und trafen zwei kanadische Maedels, die wir zuvor schon im Bus gesehen haben und zufaelligerweise auch im gleichen Hostel wohnten.Am naechsten Tag nahmen wir zusammen an einer Angeltour teil. Wir wurden zusammen mit anderen Teilnehmern von erfahrenen Fischern aufs Meer hinaus gefahren. Da wir zuvor nicht erwartet hatten ueberhaupt einen einzigen Fisch zu fangen, waren wir um so ueberraschter, als schon nach wenigen Minuten die ersten Fische am Haken hingen. Scheinbar hatte uns Kapitaen "Mr. Propper" mit seinem Boot direkt ueber einen grossen Schwarm gefahren.

Oft holten wir gleich drei Fische gleichzeitig aus dem Wasser. Das entfernen der Angelhaken war fuer uns unerfahrene Angler zunaechst gewoehnungsbeduerftig, jedoch ging es mit jedem Versuch besser, sodass sich die Tonnen an Bord rasch fuellten.
Nach zwei Stunden fuhren wir zurueck in die Bucht. Auf dem Weg begann der Kapitaen bereits damit die Fische auseinander zu nehmen und die Resten den Moewen zu zuwerfen. Bevor wir wieder in die Bucht einliefen, sahen wir sogar noch Fungie, den Delfin. Er lebt noch!
Den gefangenen Fisch durfen wir mitnehmen und unsere beiden franko-kanadischen Mitbewohnerinnen zauberten uns daraus ein Festmahl, dass wir mit einer Flasche Sauvigion Blanc verzehrten.
Den zweiten Abend in Dingle verbrachten wir bei Live-Musik im einem der zahlreichen Pubs... ;)