Am naechsten Morgen ging es dann aber auch schon weiter in Richtung Doolin, wo die vermeintlich groesste und ueberlaufenste Touristenattraktion Irlands auf uns wartete. Mit Millionen von Besuchern jedes Jahr sind die bis zu 203 m hohen Cliffs Of Moher eines der belibtesten Ziele. Von unserem Hostel aus starteten wir, bei herrlichem Wetter, eine Wanderung zu den Klippen. Leider mussten wir nach 2 Stunden wandern feststellen, dass wir den Wanderweg eingeschlagen hatten, der uns weit an den Klippen vorbei ins Landesinnere fuehrte.
Nachdem uns eine einheimische alte Dame einen Tip gab, konnten wir erneut ueber abenteuerliche Wege, die noch kein Tourist vor uns gegangen war, einen ersten Blick auf die Klippen werfen. Diesmal hat es sich gelohnt, Wege zu gehen, die noch niemand vor uns gegangen ist. Wir wanderten von dort aus auf einem schmalen Weg an den Klippen entlang. Wie man auf den Bildern sehen kann, sind die Klippen voellig ueberlaufen... ;)
Nach diesem Gewaltmarsch von ca. 20 km und aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit nahmen wir den Bus zurueck zum Hostel.Leider war das Wetter am zweiten Tag in Doolin nicht mehr so schoen, weshalb wir uns entschlossen, weiter nach Limerick zu fahren. Wie sich auf dem Weg herausstellte, traegt die Stadt auch den Spitznamen "Stab City" (frei uebersetzt: "Messerstecher Stadt"). Dieser Titel traegt mit Sicherheit dazu bei, dass sich nicht sehr viele Touristen und dementsprechen auch kaum Hostels in der Stadt befinden, weshalb wir schliesslich im Bahnhofshotel unterkamen. Wir haben ueberlebt und uns abends noch den sehr lustigen Film "Get Him To The Greek" (dt.: Maennertrip - Kinostart 26.08.2010) angesehen.
Jetzt befinden wir uns in Dingle, auch Dingelingeling genannt. Ein malerischer Kuestenort, in dessen Bucht sich ein Delfin verirrt hat und hier seit fast 25 Jahren die Touristen bei Laune haelt. Leider wir diese Art von Delfinen nur 25 Jahre alt, sodass wir uns beeilen sollten, um ihn zu sehen, bevor er mit dem Bauch nach oben an uns vorbei treibt...
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